Kilchoman STR Cask Matured als bester Whisky bei den „Whiskies of the World Awards“ ausgezeichnet

Die im Mai 2019 veröffentlichte Kilchoman STR Cask Matured Release jetzt bei den Whiskies of the World Awards als „Best in Show“ ausgezeichnet. 24 der weltweit renommiertesten Spirituosenexperten wählten die Abfüllung aus Hunderten von Einsendungen aus Schottland, den USA und der ganzen Welt zum besten Whisky. Die WOW-Auszeichnung folgte auf eine Bewertung von 91 Punkten, die Dave Broom der STR Cask Matured Release in seinen regelmäßigen Rezensionen für ScotchWhisky.com verliehen hatte – eine Punktzahl, die nur selten übertroffen wird.

Anthony Wills bemerkte zu der Auszeichnung: “I knew that I liked the STR but that doesn’t always mean others will so I’m delighted that it’s receiving such high praise from some of the industry’s most renowned and respected experts.” 

WOW-Juror Benjamin Robinette kommentierte: „Auch wenn es ein Klischee ist, einen sicheren Gewinner weiterhin mit Lob zu überschütten, gab es einen ganz bestimmten Grund, warum ich dem Kilchoman STR meine höchste Punktzahl der gesamten Verkostung an diesem Tag gegeben habe. Schon seit einiger Zeit bin ich von den außergewöhnlich reifen Destillerieabfüllungen von Kilchoman beeindruckt – insbesondere, weil ihr Hausstil ein Paradebeispiel dafür ist, dass Reife möglicherweise ein wichtigerer Faktor bei der Beurteilung des Wiedergenusswerts und der wahrgenommenen Qualität einer Spirituose ist als ihr quantifizierbares Alter. In meinen persönlichen Verkostungstagebüchern habe ich bei früheren Kilchoman-Abfüllungen ein breites Spektrum abgedeckt – von geschmacklichen Assoziationen mit kalt gebrühtem Yirgacheffe-Kaffee und Pinotage-Weinen bis hin zu kulinarischen Analogien zu italienischen Backwaren (Sfogliatelle, Cucidati und Giuggiulena) und herzhaften Pot Pies. Bei all meinen Erfahrungen mit Kilchoman-Whiskys hat der STR sozusagen den Kuchen gewonnen – und mir erlaubt, ihn sowohl zu essen als auch zu trinken.

Schon beim zweiten Schluck (sobald ich mich daran gewöhnt hatte) durchforstete ich eine riesige Melange von Charakterzügen – die erfrischenden Stränge von verschleiertem Rauch und Orangenblütenwasser, die ein trockener Amontillado-Sherry verströmt; die zickzackförmigen Bewegungsmuster eines „Vieux Rhum Agricole“ aus Martinique; eine transparente, glasartige, hauchzarte Salzigkeit, nicht unähnlich einem „Junmai Ginjo“ oder „Junmai Daiginjo“ Sake; wärmende und reichhaltige Noten von Mandeln und goldenen Steinfrüchten im Stil eines erstklassigen süßen Marsala-Weins; der Hauch von weichem Wasser und der Duft von Sauerkirschen, wie man ihn von einem meisterhaft gekonnten Schwarzwälder Kirschwasser kennt. Ich hatte das Gefühl, ich könnte das Roulette-Rad in Richtung einer der farbenfrohen Facetten dieses Whiskys drehen und gewinnen, egal wo die Kugel landen würde. Es ist eine der wenigen flüssigen Meisterleistungen von abgestufter, leicht verständlicher, dynamischer und vielschichtiger Komplexität, die ich je verkosten durfte – und es überrascht mich überhaupt nicht, dass sie vom meisterhaften Team bei Kilchoman stammt. Stehende Ovationen sollten nur den allerbesten Darbietungen vorbehalten sein – und dank dieses genialen Werks war ich im Nu auf den Beinen. Es ist eine angemessene Hommage und ein lebendiges Denkmal für das Vermächtnis des verstorbenen Dr. Jim Swan.“